Allgemein

Bericht vom Radlergottesdienst 12. Mai 2018

Die erste Gruppe der Radlsternwallfahrt trifft um 15.45 Uhr vor der Gnadenkirche ein – begrüßt vom Klang der Posaunen. Bis Gottesdienstbeginn versammeln sich etwa 60 Personen – Radfahrer und einige Interessierte unter dem Kreuz vor der Kirche. Eingerahmt von schwungvollen Liedern spüren die Teilnehmer dem Thema „Suchen – Pilgern – Gott erleben“ nach. Vier Personen – 2 Frauen und 2 Männer – berichten jeweils, was sie auf Fahrten erlebt haben. Es folgt eine dazu passende Stelle aus der Heiligen Schrift sowie eine Erläuterung, die den alten Text in unserer Zeit verständlich macht. So wird der Alltag von heute und Glaube erlebbar gemacht. Auch wenn es zu biblischen Zeiten noch kein Fahrrad gab, so wurde doch deutlich, daß das Unterwegssein damals wie heute einige Ähnlichkeiten aufweist.

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Lange Nacht der Kirchen 2018

An der traditionellen Langen Nacht der Christen am 23. März 2018 nahmen trotz der kalten Witterung wieder mehr als 60 Gläubige der verschiedenen Konfessionen aus Fürstenfeldbruck und Umgebung teil. In diesem Jahr hieß das Thema „Friedensstifter“. Ziele der nächtlichen Wanderung waren vier Kirchen im Stadtbereich, in denen mit meditativen Texten, Gebeten und Liedern vorbildlicher Menschen gedacht wurde, die sich für den Frieden und die Menschenrechte und gegen Krieg, Machtmissbrauch, Unterdrückung und Unfreiheit eingesetzt haben.

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90 Minuten – Bei Abpfiff Frieden

Kicken für den Frieden! Einen der schwierigsten und langwierigsten Konflikte unserer Zeit durch ein Fußballspiel ein für alle Mal entscheiden.

Dieser Versuch wird in der Mockumentary „90 Minuten – Bei Abpfiff Frieden“ durchgespielt.

Das Ergebnis gibt es ohne Eintritt zu sehen am 24.11.2017 um 19 Uhr im Gemeindesaal der Gnadenkirche Fürstenfeldbruck.

Wer Lust hat einen spannenden und lustig satirischen Film zu sehen, kommt mit dazu ins „Gnakino“ und genießt die Vorstellung! Eine kurze Einführung und eine Gesprächsrunde nach dem Film umrahmen den Abend.

Ende ist um 22 Uhr.

Ein Stück des Weges – Viva Voce – die A-cappella-Band

Nach dem großen Erfolg beim Kirchentag 2015 kommt Viva Voce mit einem neuen Programm zum Reformationsjahr 2017 zurück.Nach dem großen Erfolg beim Kirchentag 2015 kommt Viva Voce mit einem neuen Programm zum Reformationsjahr 2017 zurück.Der Schwerpunkt liegt auf der Begegnung von Mensch, Raum und Musik. Das Programm greift diese Stimmungen auf und lädt den Zuhörer zu einer Reise durch musikalische Genres und Epochen ein. Leicht und nachdenklich, heiter und gehaltvoll, geistlich und weltlich sind hier keine Gegensätze. Songs der legendären Beatles finden ebenso ihren Platz wie Gospels und Spirituals aus dem afro-amerikanischen Kulturraum. Auch wenn die „Band ohne Instrumente“ neue musikalische Wege beschreitet, bekommt der Zuhörer das, was er von VIVA VOCE erwarten darf: höchste Musikalität, grandiose Unterhaltung, professionelle Gesangskunst und eine gehörige Portion Gänsehautfeeling! David Lugert, Jörg Schwartzmanns, Mateusz Phouthavong, Bastian Hupfer und Heiko Benjes stammen aus der geistlichen Chorknaben-Tradition des Windsbacher Knabenchores. Bei der Erarbeitung dieses Programmes kehren sie erstmals ganz bewusst zu ihren Wurzeln zurück. In über 15 Jahren als VIVA VOCE haben sich die Sänger frei geschwommen und sich als eigenständige Musiker etabliert. Das macht VIVA VOCE keiner nach!

Wo: Klosterkirche Fürstenfeld, Fürstenfeldbruck

Beginn: 19:30 Uhr, Einlass 19 Uhr

Eintritt: Erwachsene 25 Euro, Schüler und Studenten 15 Euro

Kartenvorverkauf

Amper-Kurier-Ticket Center Buchenau,
Veranstaltungsforum Fürstenfeld

Veranstalter

Christenrat FFB/Emmering
Pfarrerin Ursula Leitz-Zeilinger, Tel. 08141 16583

Flyer

Altstadtfestgottesdienst 2017 - Gesamtschau

Kirchen, die nach draußen gehen.

Unter dem Motto „Lebt eure Berufung“ fand am Sonntag, den 23.07.17 um 11 Uhr ein Ökumenischer
Gottesdienst statt. Die im Christenrat Fürstenfeldbruck/Emmering tätigen Kirchen nahmen sich
hierbei selbst beim Wort, verließen die üblichen Kirchenmauern und gingen zur Feier des
Gottesdienstes dorthin, wo sich bereits viele Menschen versammelt hatten, nämlich auf das
Altstadtfest in FFB.

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Ökumenische Friedensdekade auf „Kriegsspuren“

Unter dem Thema „Kriegsspuren“ findet vom 6. bis 16. November 2016 die Ökumenische Friedensdekade statt.  Der Christenrat Fürstenfeldbruck/Emmering beteiligt sich an dieser Dekade.

In der evang.-luth.  Gnadenkirche, Am Sulzbogen 18, wird vom 6. bis 16. November eine Ausstellung über den zivilen Friedensdienst (ZFD) zu sehen sein.  Seit 1999 setzt sich der ZFD dafür ein, dass Konflikte gewaltfrei bearbeitet werden. Dazu vermittelt er speziell ausgebildete Fachkräfte in Krisen- und Konfliktregionen. Dort unterstützen sie lokale Partnerorganisationen dabei, friedlich und konstruktive Lösungsansätze zu entwickeln. Denn nicht die Konflikte sind das Problem, sondern die Art, damit umzugehen. Konflikte bieten die Chance zu Veränderung und Entwicklung, allerdings nicht, wenn sie mit Gewalt ausgetragen werden. Die Ausstellung zeigt, wie und wo zivile Konfliktbearbeitung funktioniert.

Am 8. November lädt der Christenrat um 20 Uhr in die Freien Evang. Gemeinde, Oskar-von-Miller-Str. 10, zu einem Vortrag  zum Zivilen Friedensdienst ein:

Auf den Spuren des Krieges im Kosovo:

Wie kann Versöhnung und friedlicher Wandel gelingen? Vergangenheitsarbeit heute

Letztes Jahr kamen Tausende aus dem Kosovo zu uns nach Deutschland und beantragten Asyl. War im Kosovo nicht Frieden? Hatte sich die Lage nicht schon seit langem beruhigt? Was war geschehen?

17 Jahre ist es her seit der bewaffnete Konflikt zu Ende ging. Damals markierte die Flucht und Vertreibung Hunderttausender den größten Exodus seit dem Ende des 2. Weltkrieges. Noch heute werden viele – Serben wie Kosovo-Albaner – vermisst.

Täter und Opfer von damals versuchen den Krieg und seine Folgen zu verarbeiten. Trotz aller sozialer und wirtschaftlicher Fortschritte aber bleiben tiefe Wunden. Wie also könnte eine Versöhnung aussehen, die zu einem tiefgreifenden friedlichen Wandel führt?

Der Vortrag sowie das anschließende Gespräch sollen Möglichkeiten ziviler und gewaltfreier Konfliktbearbeitung aufzeigen sowie wie Arbeitsweise des Zivilen Friedensdienstes vorstellen.

Referentin: Andrea Behm, Rechtsanwältin, MA Friedensforschung und Friedensfachkraft mit mehrjährigen Friedenseinsätzen in Kambodscha und Kosovo für den Evangelischen Entwicklungsdienst EED, die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ, das Forum Ziviler Friedensdienst, EU und OSZE.

Plakat zur Friedensdekade 2016